Ich komme aus dem Skateboarden, und dort lernt man früh: Nur wer es immer wieder probiert, landet den Trick. Bei Google Ads ist es ähnlich. Viele Unternehmen starten eine Kampagne, sehen ein paar Klicks und wundern sich, warum das Telefon trotzdem nicht klingelt. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie ich an Google Ads herangehe, damit am Ende Anfragen stehen und nicht bloss Besucher.

Warum Klicks allein nichts bringen
Ein Klick ist erst einmal nur ein Besuch. Wenn die Seite dahinter nicht passt, das Angebot unklar ist oder niemand weiss, was er als Nächstes tun soll, bleibt das Budget wirkungslos. Ich schaue deshalb immer zuerst auf das Ziel: Soll jemand ein Formular ausfüllen, anrufen, ein Produkt kaufen oder einen Termin buchen? Erst wenn das klar ist, baue ich die Kampagne.
Schritt 1: Suchabsicht verstehen
Google Ads Search funktioniert, weil Menschen aktiv etwas suchen. Genau das ist der Vorteil gegenüber vielen anderen Kanälen: Du erreichst Kunden in dem Moment, in dem sie ein Problem lösen wollen. Die zentrale Frage lautet deshalb: Was tippt dein Wunschkunde ein, kurz bevor er kauft oder anfragt?
Suchbegriffe sauber trennen
Ich unterscheide zwischen Begriffen mit klarer Kaufabsicht (zum Beispiel ein konkretes Produkt plus Ort oder Dienstleistung) und reinen Informationssuchen. Wer sein Budget auf zu allgemeine Begriffe streut, bezahlt oft für Neugier statt für Nachfrage.
Ausschlusswörter nicht vergessen
Mindestens genauso wichtig wie die richtigen Keywords sind die falschen. Mit negativen Keywords schliesst du Suchen aus, die nie zu einem Kunden werden. Das ist ein Punkt, den ich in der laufenden Betreuung regelmässig nachschärfe.
Schritt 2: Anzeige und Zielseite müssen zusammenpassen
Die Anzeige verspricht etwas, die Seite muss es einlösen. Wenn jemand nach einer bestimmten Leistung sucht und auf einer allgemeinen Startseite landet, springt er ab. Ich arbeite deshalb mit klaren Zielseiten, auf denen Nutzen, Vertrauen und der nächste Schritt sofort sichtbar sind. Eine saubere Seite ist oft der grösste Hebel, noch vor dem Anzeigentext.
Schritt 3: Messen, was wirklich passiert
Ohne Conversion-Tracking fährst du blind. Ich richte zuerst sauber ein, was als Erfolg zählt: abgeschickte Formulare, Anrufe, Käufe. Erst dann lässt sich beurteilen, welche Anzeigen und Suchbegriffe wirklich funktionieren. Die Daten zeigen dir auch, wo du Budget einsparen kannst, und das ist oft genauso wertvoll wie zusätzliches Budget.
Schritt 4: Laufend optimieren statt einmal einrichten
Eine Kampagne ist nie fertig. Suchverhalten, Wettbewerb und Saison ändern sich. Ich plane deshalb feste Optimierungsschleifen ein: Suchbegriffe prüfen, Anzeigen testen, Gebote anpassen, Zielseite verbessern. Dieses Dranbleiben unterscheidet Kampagnen, die dauerhaft tragen, von solchen, die nach zwei Wochen einschlafen.
Welche Kampagnentypen es gibt
- Google Search Ads: Textanzeigen bei konkreten Suchanfragen, ideal für Dienstleistungen und klare Produktsuchen.
- Google Shopping: Produktanzeigen mit Bild und Preis für Onlineshops.
- Performance Max: automatisierte Kampagnen über mehrere Google-Kanäle hinweg, die gute Daten und saubere Ziele brauchen.
Welcher Typ zu dir passt, hängt von deinem Angebot und deinem Ziel ab. Genau das klären wir im Erstgespräch.
Typische Fehler, die ich immer wieder sehe
- Kein klares Kampagnenziel und kein Tracking.
- Zielseite ohne klaren nächsten Schritt.
- Zu breite Keywords ohne Ausschlusswörter.
- Kampagne einrichten und danach nie wieder anschauen.

Was kostet Google Ads?
Google Ads wird in der Regel pro Klick abgerechnet. Wie viel du pro Klick zahlst, hängt von Branche, Region, Wettbewerb und Suchbegriff ab. Pauschale Zahlen helfen deshalb wenig. Mein Rat: Starte mit einem klar begrenzten Monatsbudget, definiere vorher, was eine Anfrage dir wert ist, und prüfe nach einigen Wochen, ob die Kosten pro Anfrage zu deiner Marge passen. Eng zugeschnittene, lokale Suchbegriffe sind oft günstiger und treffsicherer als sehr allgemeine Begriffe. Wichtig ist, dass du Budget nicht auf Verdacht erhöhst, sondern erst dann, wenn die Zahlen es rechtfertigen.
Warum KNOWN Marketing
Bei KNOWN Marketing in Luzern bekommst du Google Ads nicht als isolierte Leistung. Ich denke Kampagne, Website, Bilder und Marke zusammen, weil genau dort die Anfragen entstehen oder verloren gehen. Ich bin kein Konzern mit Account-Managern, sondern arbeite persönlich, mit ehrlichem Blick darauf, was sich für dich lohnt. Auf der Seite Marketing findest du alle Schwerpunkte im Überblick, und wie ich arbeite, siehst du auch in meinen Projekten.
Wenn du wissen willst, ob Google Ads für dein Angebot Sinn macht, buche ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch. Ich antworte persönlich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Mehr zu SEO als langfristige Ergänzung findest du im Beitrag SEO-Grundlagen: So wirst du bei Google gefunden.
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